Nach Randale bei Dresden-Spiel: Blocksperre für Magdeburg

Beim Aufeinandertreffen mit Darmstadt 98 am 13. März werden keine Zuschauer für die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne zugelassen.

Nach Randale bei Dresden-Spiel: Blocksperre für Magdeburg
Foto: © IMAGO/SID/Christian Schroedter

Wegen der heftigen Auseinandersetzungen rund um das Heimspiel gegen Dynamo Dresden ist Zweitligist 1. FC Magdeburg mit einer Blocksperre belegt worden. Beim Aufeinandertreffen mit Darmstadt 98 am 13. März werden keine Zuschauer für die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne zugelassen, das teilte der Klub am Dienstag mit. Magdeburg wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Vorfälle mit gleich zwei Zuschauer-Teilausschlüssen bestraft, einer wurde dabei auf Bewährung ausgesetzt.

Ende Januar waren in Magdeburg während der Halbzeitpause Fans der Gastgeber im Außenbereich des Stadions mit Einsatzkräften aneinandergeraten. Dabei wurden nach Angaben des Innenministeriums Sachsen-Anhalt mindestens 64 Beamte der Landespolizei leicht bis schwer verletzt. Danach hatte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Sachsen-Anhalt harte Konsequenzen gefordert. Sie wünsche sich vom DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) die "Anordnung von Geisterspielen in Magdeburg für mindestens ein Jahr", hieß es damals in einer Mitteilung. Dazu kommt es nicht.

Zudem muss der FCM 186.600 Euro Geldstrafe zahlen. Eine Summe von 126.600 Euro verhängte das Sportgericht wegen des Abbrennens von Pyrotechnik beim Dresden-Spiel, für die Randale kamen 60.000 Euro hinzu. Magdeburg wird gegen das Urteil keine Rechtsmittel einlegen, es ist rechtskräftig.