Nach Böllerwurf: Verbot von Auswärtsfans für Inter
Das italienische Innenministerium lässt bis zum 23. März keine Anhänger zu.
Harte Strafe für Inter Mailand: Das italienische Innenministerium sperrt die Fans des Traditionsklubs bei Auswärtsspielen nach dem Böllerwurf im Spiel bei US Cremonese bis zum 23. März aus. Die einzige Ausnahme bildet das Spiel gegen den Stadtrivalen AC Mailand am 8. März.
Damit setzt das Innenministerium sein hartes Durchgreifen fort. Zuvor waren bereits Anhänger von Lazio Rom, Meister SSC Neapel, der AS Rom und der AC Florenz mit einem Reiseverbot belegt worden.
Am Sonntag war aus dem Inter-Block ein Böller in Richtung Cremoneses Torhüter Emil Audero geflogen. Der Knallkörper detonierte in unmittelbarer Nähe von Audero, der kurzzeitig benommen zu Boden ging. Der Torhüter konnte die Partie nach kurzer Unterbrechung aber fortsetzen.
Die Polizei hat einen mutmaßlichen Täter ausgemacht. Der Anhänger der Nerazzurri habe durch die Explosion eines weiteren Feuerwerkskörpers mehrere Finger verloren und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung solle er festgenommen werden, teilte die Polizei am Montag mit.
Die Fanausschluss diene dem Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie der Verhinderung weiterer Vorfälle, teilte das Innenministerium mit. Das Stadtderby wurde von dem Verbot ausgenommen, da keine Fanreisen zu erwarten seien.