Kovac schwärmt: Adeyemi "vom lieben Gott geküsst"

Nach dem Kopfballtor in Leverkusen lobt der BVB-Coach den Nationalspieler in höchsten Tönen - und sieht noch großes Potenzial.
|30. November 2025|
Kovac schwärmt: Adeyemi "vom lieben Gott geküsst"
Kovac schwärmt: Adeyemi "vom lieben Gott geküsst"

Foto  ©  IMAGO/osnapix/SID/Marcus Hirnschal

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Niko Kovac nahm Karim Adeyemi auf dem Rasen fest in den Arm und stimmte in den Katakomben die nächste Lobeshymne auf den Angreifer von Borussia Dortmund an. Der Fußball-Nationalspieler sei „vom lieben Gott geküsst“, schwärmte der BVB-Coach bei Sky nach dem Sieg bei Bayer Leverkusen (2:1). Adeyemi habe „eine Schnelligkeit in die Wege gelegt bekommen, die er noch viel mehr nutzen muss“. Er sei „froh“ über das Tor des 23-Jährigen und freue sich „sehr für ihn“.

Adeyemis beeindruckende Entwicklung

Seit seinem Ärger mit der Justiz wegen einer „Mystery Box“, die er im Internet bestellt hatte und die illegale Waffen enthielt, spielt Adeyemi stark im Trikot der Borussen. In den vergangenen drei Pflichtspielen traf er jeweils einmal – am Samstagabend in Leverkusen per Kopf zum 2:0. „Ich habe noch nie einen Spieler gesehen, der so hoch springt wie er“, sagte Kovac und erklärte im ZDF, dass Adeyemi immer mal wieder angeschoben werden müsse: „Manchmal weiß er gar nicht, was er noch alles im Tank hat.“ Zufrieden zeigte sich auch Sebastian Kehl. Adeyemi habe „seinen Fehler von vor einigen Wochen eingestanden und sich nach unserem Gespräch wieder auf den Fußball konzentriert“, sagte der Sportdirektor.

Dass der BVB erstmals in dieser Saison einen „Großen“ besiegte, erfreute Kehl ebenfalls. „Jetzt hören hoffentlich auch die Diskussionen auf, dass wir gegen große Teams nicht gewinnen können“, sagte er nach dem ersten Teil des Doppelpacks gegen Leverkusen. Am Dienstag (21.00 Uhr/ARD und Sky) steht in Dortmund das „Rückspiel“ im Achtelfinale des DFB-Pokals an. „Ich glaube, dass die Jungs alle wissen, dass es heute und am Dienstag natürlich auch in eine gewisse Richtung geht, die wir wieder anstoßen wollen“, sagte Kehl. Julian Brandt betonte: „Jetzt blicken wir auf Dienstag und wollen Leverkusen erneut schlagen.“