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Köln einigt sich auf Verlängerung der Stadion-Pacht

Das EM-Stadion soll durch weitere Logen und Vermarktungsflächen aufgewertet werden.

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Köln - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat sich mit der Stadt auf eine Verlängerung seines Pachtvertrags für das Rhein-Energie-Stadion bis zum 30. Juni 2034 geeinigt. Das erklärte der Verein gemeinsam mit der Stadt Köln und der Kölner Sportstätten GmbH am Donnerstag. Die abschließenden Vertragsverhandlungen sollen zeitnah umgesetzt werden.

"Ich danke allen Beteiligten, die zu diesem für den FC und die Stadt guten Ergebnis beigetragen haben", sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Pacht sieht demnach weiterhin eine Differenzierung für die Bundesliga und die 2. Liga vor. Ein Teil der zu zahlenden Fixpacht sowie die Betriebskosten sollen nun jährlich an die Verbraucherpreisentwicklung angepasst werden. Außerdem sollen neue Vermarktungsflächen ("Club 78") geschaffen werden. Teile der bisherigen Büroräume der Kölner Sportstätten GmbH werden zudem künftig zu Logenbereichen.

"Das Stadion hat für den FC ganz erhebliche wirtschaftliche Bedeutung", sagte Philipp Türoff, Geschäftsführer des 1. FC Köln und freute sich über eine "gute Grundlage" für die "konsequente Weiterentwicklung des Stadionerlebnisses".

Das Rhein-Energie-Stadion wurde für die Fußball-WM 2006 gebaut. Es dient dem 1. FC Köln seit 2004 als Heimspielstätte und wird auch für Konzerte genutzt. Bei der anstehenden EM werden fünf Spiele im Stadion stattfinden, unter anderem ein Achtelfinale.


Foto: © www.imago-images.de/SID/IMAGO/Maximilian Koch

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