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CAS setzt Dopingsperre gegen Gabriel Barbosa vorerst aus

Der 27-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst und darf zunächst wieder spielen.

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Köln - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die zweijährige Sperre gegen den brasilianischen Fußballprofi Gabriel Barbosa vorerst aufgehoben. "Die verhängte 24-monatige Sperre ist bis zum Abschluss des CAS-Schiedsverfahrens ausgesetzt", hieß es in einer Erklärung am Dienstag. Somit darf der Angreifer von Flamengo Rio de Janeiro wieder eingesetzt werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist.

Im März wurde Barbosa, besser bekannt als Gabigol, vom brasilianischen Sportgericht wegen versuchten Betrugs bei einem Dopingtest suspendiert. Barbosa legte Einspruch gegen das Urteil ein, der Fall liegt nun beim CAS.

Die zweijährige Sperre sollte rückwirkend am 8. April 2023 in Kraft treten. An diesem Tag soll Gabigol der Anklage nach erst mittags zu einem morgendlichen Dopingtest erschienen sein. Danach habe er das Probeentnahmeprotokoll nicht eingehalten, heißt es. Der 27-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst und wird von seinem Verein unterstützt.

Als aufstrebendes Talent wurde Barbosa 2016 mit Brasilien Olympiasieger. Im Anschluss wechselte er für knapp 30 Millionen Euro zu Inter Mailand. Nach mehreren Leihstationen kehrte er 2020 nach Brasilien zurück.


Foto: © FIRO/SID

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