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+++ Breaking +++ Nürnberg entlässt Manager & Trainer +++

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!

Inzwischen ist mein Newsletter-Projekt Fever Pit'ch zu einer wunderbaren Initiative unter den Lesern gewachsen. Aus allen Richtungen bekomme ich Links zu Artikeln, die unbedingt in der Digitalen Morgenzeitung erscheinen sollen. Die meisten Storys, Podcasts und Videos kenne ich; ein paar aber halt nicht. Zum Beispiel nicht den munteren Video-Podcast "Fußball 2000" zu Eintracht Frankfurt, den ich heute am Fuß des Newsletters verlinkt habe. "Wie kann man die nicht kennen!", höre ich schon die ersten rufen. Ja, das stimmt. Eine Wissenslücke. Umso dankbarer bin ich doch, wenn ich Hinweise bekomme. Wer also etwas Gutes und Unterhaltsames findet, eine Perle irgendwo in der Fußballberichterstattung, der soll's mir bitte mailen. Ich sage es auch allen weiter. Hier bei Fever Pit'ch.

Einen verräterischen Dienstag wünscht

Euer Pit Gottschalk

+++ Nürnberg entlässt Trainer und Manager +++

Bild: Entscheidung beim Club fiel weit nach Mitternacht

Nürnberg feuert im Abstiegskampf nach 15 Spielen ohne Sieg zunächst Manager Andreas Bornemann. Auch Trainer Michael Köllner muss gehen.

So berichtet der Kicker heute Morgen

Wie geht es weiter mit Trainer Michael Köllner? Die Frage blieb am Montagabend beim 1. FC Nürnberg noch unbeantwortet. Zumindest offiziell. Aber es ist klar, dass Köllner seinen Posten räumen muss. Zuvor hat der Club bei Andreas Bornemann schon für Klarheit gesorgt und den Sportvorstand mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Nur noch Durchhalteparolen beim VfB Stuttgart

Warum selbst ein neuer Trainer nicht helfen würde

Der VfB Stuttgart peilte die internationalen Wettbewerbe an – und muss längst um den Klassenverbleib bangen. Vorerst noch mit Markus Weinzierl. Doch allem zu Grunde liegt eine andere, große Fehleinschätzung.

Von Thomas Niklaus

Nach einer furiosen Rückrunde hatte sich der VfB Stuttgart schon wieder auf dem Weg nach Europa gewähnt, dorthin, wo sich der Traditionsklub per se sieht: eine fatale Fehleinschätzung. Ein halbes Jahr später geben die Schwaben ein desaströses Bild ab, wie das 0:3 im Kellerduell bei Fortuna Düsseldorf in aller Brutalität aufzeigte.

Es war ein Offenbarungseid, der selbst die Profis erschütterte. Doch passiert ist erst einmal nichts. Markus Weinzierl darf mindestens bis zum Spiel am Samstag gegen Leipzig weitermachen. Eine riskante und fragwürdige Entscheidung.

Schon in den bisherigen 14 Spielen mit zehn Niederlagen unter dem 44 Jahre alten Trainer war keine Entwicklung zu erkennen - im Gegenteil. Warum sollte ausgerechnet jetzt der dringend benötigte Umschwung gelingen? Gibt es etwa doch Anzeichen auf Besserung? Fehlanzeige! Zumal der Kader trotz eines Weltmeisters nicht viel mehr hergibt.

Weinzierl-Nachfolge: Der Name Magath kursiert

Der Trainerwechsel in der Hinrunde hat bisher nichts gebracht. Schon gibt es Gerüchte um Markus Weinzierls Nachfolge.

Und genau da landet man zwangsläufig bei Michael Reschke. Zwar eilte dem 61-Jährigen von seinen Stationen in München und Leverkusen der Ruf eines exzellenten Kaderplaners voraus. Doch als Sportvorstand beim VfB ist davon nichts übrig geblieben. Die 41,5 Mio. Euro, die Daimler in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für 11,75 Prozent der VfB-Anteile zahlte, sind längst verbrannt.

Rund 50 Mio. Euro investierte Reschke vor dieser Saison, doch junge Spieler wie Pablo Maffeo (10 Mio. Euro), Borna Sosa (8 Mio. Euro) oder Nicolas Gonzalez (8 Mio. Euro) erwiesen sich bislang weitgehend als Flop. Und auch der Plan, den Kader mit erfahrenen Kräften wie Gonzalo Castro, Dennis Aogo, Holger Badstuber, Mario Gomez oder Andreas Beck zu stabilisieren, schlug in dieser Saison fehl.

Dass die Situation nach 21 Spielen nicht noch brisanter ist, hat Stuttgart den noch schwächeren Teams aus Hannover und Nürnberg zu verdanken. Sollte der VfB jedoch auch am Samstag verlieren, ist eine Entlassung von Weinzierl kaum mehr zu vermeiden. Doch um einen echten Neuanfang einzuleiten, sollte auch Reschke selbst die Konsequenzen ziehen.

Thomas Niklaus ist Sportredakteur unseres Kooperationspartners SID.

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