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# Studie zeigt: So beeinflusst die WM 2026 den Arbeitsalltag in Deutschland
- URL: https://www.feverpitch.de/studie-zeigt-so-beeinflusst-die-wm-2026-den-arbeitsalltag-in-deutschland/
- Published: 2026-03-13T15:15:35.000Z
- Updated: 2026-03-13T15:16:06.000Z
- Description: Umfrage hat untersucht, wie Fans die Balance zwischen Job und WM-Fieber im Sommer hinkriegen wollen – und welche Tricks sie dafür anwenden
- Author: Redaktion
- Tags: Extra

Wenn im Juni die Fußball-WM im weltberühmten Aztekenstadion in Mexiko-Stadt eröffnet wird, bedeutet das für viele Fans in Deutschland lange Fußballnächte und müde Arbeitstage. Zahlreiche Topspiele werden wegen der Zeitverschiebung erst nach Mitternacht angepfiffen.

In einer deutschlandweiten Umfrage hat [casino.at](http://casino.at/) untersucht, wie Fans ihren Berufsalltag zwischen Job und WM-Fieber organisieren wollen – und welche Tricks sie dafür in Betracht ziehen.

## Rund jeder Zweite nimmt Leistungseinbußen im Job in Kauf

Während 42,3 % der Befragten der Meinung sind, dass Spiele nach Mitternacht für sie kein Problem darstellen, rechnen viele mit negativen Auswirkungen auf ihren Arbeitsalltag.

32,7 % erwarten, sich am nächsten Tag schlechter konzentrieren zu können. Weitere 13 % stellen sich darauf ein, am nächsten Tag deutlich langsamer zu sein. 12 % planen sogar, wichtige oder anspruchsvolle Aufgaben bewusst auf den Nachmittag zu verschieben.

Die WM könnte damit für viele Unternehmen auch zum Produktivitätstest werden.

## Für die WM wird auch im Büro getrickst

Um trotz später Anstoßzeiten nichts zu verpassen, planen viele Beschäftigte konkrete Anpassungen ihres Arbeitsalltags. 20,5 % haben vor, später anzufangen, 13,4 % früher aufzuhören.

Rund jeder Fünfte macht dafür auch vor dem Arbeitsrecht nicht Halt. Trotz Streaming-Verbots am Arbeitsplatz geben 22,5 % an, WM-Spiele heimlich während der Arbeitszeit verfolgen zu wollen. 

Falls sich Job und WM nicht vereinbaren würden, kämen für 10,2 % sogar ein Jobwechsel in Frage, zum Beispiel zu einem Arbeitgeber mit Homeoffice oder flexibleren Arbeitszeiten.

## Jeder Siebte hat schon für Fußball krank gemacht

Für so manchen Fan hatte Fußball offenbar sogar Vorrang vor der Arbeit. 14,6 % der Befragten geben an, bereits mindestens einmal Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben, um ein Spiel zu sehen oder sich von einer langen Fußballnacht zu erholen. 6,8 % sogar mehrfach.

Weitere 21,9 % haben zumindest schon darüber nachgedacht.

## Millennials sind am risikofreudigsten 

Millennials geben mit 24,1 % am häufigsten an, die Spiele heimlich am Arbeitsplatz verfolgen zu wollen. Bei der Generation Z liegt dieser Wert mit 24 % ähnlich hoch.

Die Generation X zeigt sich deutlich zurückhaltender. 80 % würden lieber das Spiel verpassen, als Regeln am Arbeitsplatz zu brechen. Bei der Generation Z liegt dieser Wert bei 57,3 %.

Millennials (16,3 %) und Generation Z (16,1 %) geben außerdem am häufigsten an, für Fußball bereits Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben.

## Jeder vierte Berliner plant, während der Arbeitszeit zu streamen

In Berlin plant mit 26,5 % mehr als jeder Vierte, Spiele während der Arbeitszeit zu verfolgen. Das ist der höchste Wert unter den deutschen Großstädten. Gleichzeitig legen die Berliner auch auf einen früheren Feierabend Wert: 22,1 % der Befragten wollen ihren Arbeitsalltag entsprechend anpassen.

In Frankfurt zeigen sich Beschäftigte besonders unbeeindruckt von den späten Anstoßzeiten. 50 % sagen, dass Spiele nach Mitternacht für sie kein Problem darstellen. Gleichzeitig geben 18,6 % an, bereits Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben, um Fußball zu schauen oder sich zu erholen. 

Ganz anders in Köln: Hier dürften die Auswirkungen am stärksten zu spüren sein. 22,2 % erwarten, am nächsten Morgen langsamer zu arbeiten als sonst. 31,1 % planen außerdem, wegen der Spiele später mit der Arbeit zu beginnen.