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# Schröder über drohenden Negativrekord: "Nächste Challenge"
- URL: https://www.feverpitch.de/schroder-uber-drohenden-negativrekord-nachste-challenge/
- Published: 2026-10-23T10:42:00.000Z
- Updated: 2026-10-23T10:43:16.000Z
- Description: Borussia Mönchengladbach steckt tief im Abstiegskampf und hat eine unrühmliche "Bestmarke" vor Augen. Der Sportchef gibt sich jedoch kämpferisch.
- Author: SID
- Tags: aktuelles

Sportchef Rouven Schröder hat vor dem drohenden historischen Negativrekord für Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga keine Angst. "Ganz ehrlich: Ich freue mich, weil es die nächste Challenge ist", erklärte der 51-Jährige im Sport1-Interview.

Zum Duell mit dem VfB Stuttgart am Freitag (20.30 Uhr/Sky) fahre der Tabellenletzte auch "nicht als Drittligist im Pokal zu einem Erstligisten", sagte Schröder: "Das müssen wir uns bewusst machen, egal, wie verletzungsgeschwächt wir sind."

Mit sechs Niederlagen aus sechs Spielen stecken die noch punktlosen Gladbacher bereits jetzt schon tief im Abstiegskampf - sollte eine weitere Pleite in Stuttgart folgen, wäre das ein unrühmliches Novum: Sieben Niederlagen zum Auftakt kassierte bislang keine Mannschaft.

Als einen wesentlichen Grund für die ausbleibenden Ergebnisse nannte Schröder die angespannte Personalsituation: "Das macht es natürlich schwieriger." Erst am Donnerstag hatte sich Stürmer Isac Lidberg mit muskulären Beschwerden in die lange Ausfallliste eingereiht. Zudem fehlt Abwehrchef und Vizekapitän Kevin Diks dem Schlusslicht in Stuttgart "aus privaten Gründen".

Schröder stärkte Trainer Alexander Blessin trotz der beiden Niederlagen bei dessen Start als neuer Coach aber den Rücken. Der 53-Jährige habe "Inhalt und Schwung reingebracht", betonte Schröder: "Er hat die Gruppe vom ersten Tag an hart angefasst - mit Empathie und einer großen Klarheit darin, was er will und wie er Fußball spielen möchte." Blessin und sein Team würden "einen richtig guten Job" machen.

Berichten über angebliche Spannungen in der Mannschaft widersprach Schröder derweil deutlich. Die Kabine sei "absolut intakt! Es ist doch völlig normal im Journalismus, dass man versucht, sich Dinge zu erklären. Aber das bedeutet nicht, dass es stimmt."