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# Michael Reschke über Bayerns Herausforderungen im Transfersommer
- URL: https://www.feverpitch.de/reschke-englischer-markt-trotz-joker-hoeness-reizvoller/
- Published: 2025-07-19T09:32:08.000Z
- Updated: 2026-01-01T17:11:51.000Z
- Description: Michael Reschke erklärt die Schwierigkeiten des FC Bayern München im Transfersommer. Die Premier League bietet Spielern mehr Anreize. Neuzugänge und neue Ziele stehen im Fokus.
- Author: SID
- Tags: aktuelles

Michael Reschke sieht die zähen Bemühungen von Bayern München um Neuzugänge im laufenden Transfersommer vor allem in der Konkurrenz durch die englische Premier League begründet. Dass sich etwa Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz nicht für den [FC Bayern](https://www.feverpitch.de/verein/fc-bayern-muenchen/), sondern für den FC Liverpool entschied, sei "das klassische Beispiel", sagte der frühere Technische Direktor der Münchner der Abendzeitung. Die englischen Klubs seien "für viele Spieler reizvoller als die [Bundesliga](https://www.feverpitch.de/)."

## Wachsende Konkurrenz auf dem Transfermarkt

Es gebe "viel mehr Player auf dem Markt als noch vor zehn Jahren", erklärte Reschke: "Vor allem der englische Markt ist für viele Spieler nicht nur vom Wirtschafts-, sondern auch vom Leistungsniveau die Liga, die weltweit die Nummer eins ist." Erst zwei Neuzugänge präsentierte der deutsche Rekordmeister bisher in diesem Sommer: Jonathan Tah von Bayer Leverkusen und Tom Bischof von der TSG [Hoffenheim](https://www.feverpitch.de/verein/tsg-hoffenheim/). Dennoch sieht Reschke die Münchner "weiterhin als großen Player, aber mit einer gewachsenen Konkurrenzsituation". Nach der Absage von Wirtz gelte es nun, "neue Ziele festzulegen". Neben Shootingstar Nick Woltemade vom [VfB Stuttgart](https://www.feverpitch.de/verein/vfb-stuttgart/) hat FCB-Sportvorstand Max Eberl dafür dem Vernehmen nach Liverpools Luis Díaz ausgemacht. Dass sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß und der langjährige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor allem im Werben um Wirtz verstärkt eingeschaltet haben, sieht Reschke, der von 2014 bis 2017 Technischer Direktor bei den Bayern war, derweil nicht als Problem an - im Gegenteil. "Höchst sinnvoll" sei das Engagement von Hoeneß gewesen, sagte der 67-Jährige. Durch seine Strahlkraft sei Hoeneß "gewiss ein Joker, den Eberl gerne eingesetzt hat", erklärte Reschke.