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# Paderborner Dauerdruck: Freiburg wackelt und siegt
- URL: https://www.feverpitch.de/paderborner-dauerdruck-freiburg-wackelt-und-siegt/
- Published: 2026-09-05T15:22:00.000Z
- Updated: 2026-09-05T15:44:23.000Z
- Description: In der zweiten Halbzeit sieht sich die Mannschaft von Julian Schuster einem Paderborner Sturmlauf ausgesetzt - doch das Team besteht.
- Author: SID
- Tags: aktuelles

Der SC Freiburg hat seinen makellosen Start in die Saison mit einigem Glück fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster konnte bei ihrer ersten Auswärtsfahrt der Bundesliga-Spielzeit den 1:0 (1:0)-Sieg beim Aufsteiger SC Paderborn trotz einer schwachen zweiten Halbzeit mit viel Mühe über die Zeit bringen und somit den bereits fünften Pflichtspielsieg in der noch jungen Spielzeit feiern.

Maximilian Eggestein (26.) schoss seine Mannschaft zum zweiten Liga-Dreier, obwohl Paderborn gerade nach dem Seitenwechsel Dauerdruck ausübte. Zumindest bis zum späten Spiel am Samstagabend darf der SC Freiburg von der Tabellenspitze grüßen.

Die Rückkehrer um Trainer Ralf Kettemann müssen dagegen weiter auf den ersten Dreier seit ihrer letzten Erstliga-Spielzeit 2019/20 warten, nach dem torlosen Unentschieden zum Auftakt gegen den FSV Mainz durfte auch das erste Bundesligator seit dem 27\. Juni 2020 noch nicht gefeiert werden.

Die "Euphorie in der Mannschaft, dem Klub und der Stadt" mache "einen Aufsteiger gefährlich", hatte Schuster noch vor der Partie gewarnt. So trieben die Paderborner Anhänger ihre Mannschaft lautstark nach vorne. Marvin Pieringer zwang SC-Keeper Mio Backhaus früh zur ersten Parade der Partie (2.).

Der Europa-League-Finalist war im Anschluss um Kontrolle bemüht, gegen die kompakte Paderborner Defensive um den aufmerksamen Schlussmann Nahuel Noll war jedoch zunächst Geduld gefragt. So brauchte es folgerichtig gleich mehrere Versuche, ehe der Ball nach zwei abgeblockten Schüssen erneut bei Eggestein landete, der sich den Führungstreffer aus kurzer Distanz nicht nehmen ließ. Den schnellen Doppelschlag vereitelte Noll gegen nur zwei Minuten später.

Hatten sich die Gastgeber im ersten Durchgang noch bemüht, aber wenig durchschlagkräftig gezeigt, wurden überraschte Freiburger nach Wiederanpfiff plötzlich unter Dauerdruck gesetzte. An der Seitenlinie trieb der emotionale Kettemann seine Mannschaft immer wieder nach vorne, immer wieder fehlten der Spitze um Pieringer (51., 63.) und dem in der zweiten Halbzeit eingewechselten Steffen Tigges (66.) nur Nuancen zum Ausgleich.