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# Noah Atubolu: Der Elfer-Killer muss ins DFB-Tor
- URL: https://www.feverpitch.de/noah-atubolu-der-elfer-killer-muss-ins-dfb-tor/
- Published: 2025-09-22T12:22:15.000Z
- Updated: 2026-01-02T13:18:18.000Z
- Description: Fünf Strafstöße in Serie pariert, Ruhe wie ein Fels: Noah Atubolus Nationalteam-Debüt ist längst überfällig.
- Author: Malte Asmus

Der SC Freiburg hat nach wackligem Saisonstart die Kurve gekriegt. Einen großen Anteil daran hat Torhüter Noah Atubolu, dessen Nationalteam-Debüt nicht nur wegen seines Elfmeterrekords längst überfällig ist.

„Es ist ein bisschen verrückt, dass Atubolu in der Nationalmannschaft noch nicht dran war“, wundert sich SC-Freiburg-Experte Michael Schröder (Füchsletalk) im [Fever Pit’ch Podcast](https://open.spotify.com/episode/7925Tu0zcrGpF8yyGmyPRk?si=Y2SNPlJdTimkBVoGmpdkDw). „Weil es doch in der Nationalmannschaft immer heißt, es geht nur nach Leistung.”

Und Leistung liefert der 23-Jährige reichlich: In der Vorsaison blieb er 609 Minuten ohne Gegentor, am Wochenende parierte er gegen Werder den fünften Strafstoß in Serie – ein historischer Bundesliga-Rekord. Schröder erklärt den Schlüssel: „Atubolu trainiert Elfmeter in fast jedem Training. Er hört immer erst auf, wenn er einen gut gehalten hat." Dazu strahlt er eine Abgeklärtheit aus, die er vielen Altersgenossen voraus hat: „Er ruht absolut in sich wie ein Fels.“

Seine Konstanz ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Freiburger Philosophie: Fehler werden dort nicht abgestraft, sondern als Lernschritte akzeptiert. Genau das Umfeld, in dem ein junger Keeper wachsen kann. Hinzu kommt: Atubolu bringt internationale Erfahrung aus Europa-League-Einsätzen mit – ein Pfund, das Konkurrenten wie Finn Dahmen bislang fehlt.

Auch seine Einstellung spricht für ihn. „Er hat ganz klar gesagt: Ich will deutscher Nationaltorhüter werden“, betont Schröder. Atubolu entschied sich bewusst für den DFB statt für Nigeria – und liefert seitdem Argumente am Fließband. Schröder ist im [Fever Pit’ch Podcast ](https://open.spotify.com/episode/7925Tu0zcrGpF8yyGmyPRk?si=Y2SNPlJdTimkBVoGmpdkDw)sicher: Atubolu muss in die Nationalmannschaft. Alles andere wäre verschenktes Potenzial.

## Takeaways

- Die Handspielregel sorgt weiterhin für Diskussionen.
- Elfmeterschießen kann trainiert werden, aber nicht unter realistischen Bedingungen.
- Drucksituationen im Fußball sind entscheidend für die Leistung.
- Atubolu hat sich als starker Torwart etabliert.
- Die Torwart-Situation beim SC [Freiburg](https://www.feverpitch.de/verein/sc-freiburg/) ist stabil.
- Erfahrung und Training sind entscheidend für den Erfolg.
- Freiburg hat einen positiven Turnaround nach einem schwachen Saisonstart.
- Neuzugänge bringen frischen Wind ins Team.
- Die Europa League bietet neue Herausforderungen und Chancen.
- Langfristige Planung ist entscheidend für den Erfolg des Vereins.

## Chapters

00:00 Einleitung und Elfmeter-Diskussion

02:45 Elfmeterschießen: Training und Psychologie

05:48 Der Druck im Fußball: Automatismen und Leistung

08:50 Atubolu und die Nationalmannschaft: Ein Torwart im Fokus

13:32 Die Entwicklung von Torhütern und die [SC Freiburg](https://www.feverpitch.de/bayern-gegen-freiburg-mit-neuer-kimmich-auf-der-bank/) Philosophie

16:50 Abschluss und Ausblick auf die Zukunft von Atubolu

19:11 Die Bedeutung von Freundschaften im Sport

21:43 Die Rolle der internationalen Erfahrung

25:15 Die Herausforderungen für junge Torhüter

25:44 Der Turnaround des [SC Freiburg](https://www.feverpitch.de/bayern-muenchen-sc-freiburg/)

29:48 Die Auswirkungen von Spielerwechseln

33:02 Der Hype um den [SC Freiburg](https://www.feverpitch.de/freiburg-und-jetzt-das-ganze-vergolden/)

40:51 Ausblick auf das Europa League Spiel gegen Basel