Berger im „totalen Fokus“: Erst das Finale, dann die Zukunft

Macht Ann-Katrin Berger weiter? Hört sie auf? Das will Deutschlands Nummer eins erst nach dem Rückspiel in Spanien klären.

|29. November 2025|
Berger im "totalen Fokus": Erst das Finale
Berger im "totalen Fokus": Erst das Finale

Foto © IMAGO/foto2press/SID/Oliver Zimmermann

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Fußball-Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger wird das Gespräch über ihre Zukunft mit Bundestrainer Christian Wück erst nach dem Finalrückspiel der Nations League führen. „Ich möchte da, muss ich ehrlich sagen, erstmal mit dem Trainer darüber reden und da die Informationen austauschen. Und dann werden wir von da an einfach entscheiden“, sagte die 35-Jährige am Tag nach dem 0:0 im Hinspiel gegen Spanien in Kaiserslautern.

Fokus auf das Rückspiel in Madrid

Ihr „totaler Fokus“ sei schließlich gerade nur auf das Rückspiel am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) im Estadio Metropolitano in Madrid gerichtet, „auf eine Trophäe, die wir gewinnen können“, wie die frischgebackene US-Meisterin vom NWSL-Klub Gotham FC betonte: „Danach werden wir auf jeden Fall mal zusammensitzen und gucken, wie es weitergeht.“ Seit der EM hatte Berger ihre Zukunft im DFB-Tor über das laufende Jahr hinaus offen gelassen. Wück hatte zuletzt mit Blick auf das nächste Großereignis in Brasilien geäußert: „Ich möchte ihre Meinung hören, ob sie es sich zutraut, 2027 eine WM zu spielen. Es ist wichtig, erstmal zu hören, wie sie sich fühlt, wie ihr Körper sich anfühlt.“

In ihrem 28. Länderspiel bekam Deutschlands Nummer eins gegen die Weltmeisterinnen überraschend wenig zu tun. „Ich bin furchtbar dankbar dafür, dass es auch mal ein ruhiger Abend war“, sagte Berger und hätte nichts dagegen, „dass es beim nächsten Spiel genauso ist.“ Das Heimspiel vor über 40.000 Fans auf dem Betzenberg habe ihr „unfassbar Spaß gemacht“ – bis auf das große Manko in der Chancenverwertung, „ansonsten können wir ziemlich zufrieden mit uns sein.“